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Nachlese: Workshop "Freie Improvisation"
Unser geschätzter Kollege Philipp Ossanna hatte daher alle Schüler:innen der Musikschule Hall zu einem Miniworkshop eingeladen, um dieses Unterrichtsfach näher kennenzulernen. Meine Schüler:innen waren neugierig darauf, was sie bei diesem Workshop alles erwarten würde.
Dank des pädagogisch einfühlsamen Leitfadens von Philipp Ossanna konnten meine Schüler:innen - vom 2. bis zum 7. Lernjahr - gemeinsam, ohne Leistungsdruck und mit viel Spaß zusammen Musik machen, neue Klänge, Rhythmen und Harmonien ausprobieren.
Philipp Ossanna führte die jungen Musikant:innen geduldig durch verschiedene Stücke, die jeweils verschiedene Aufgaben enthielten. Anschließend verknüpfte er diese Stücke miteinander und zeigte den Schüler:innen dabei, auf welche ‚Dirigier-Zeichen‘ sie achtgeben sollten.
Nach ein paar Probedurchläufen durften auch die Schüler:innen die Dirigentenrolle übernehmen. Nach anfänglicher Schüchternheit wuchsen die jungen Dirigent:innen in die neue Aufgabe hinein und hatten richtig Spaß daran, immer wieder neue Varianten der Stücke kreieren zu können. Die ausführenden Musikant:innen waren alle hochkonzentriert bei der Sache und führten die gestellten Aufgaben der Jungdirigent:innen aus. Es wurde respektvoll miteinander musiziert. Niemand musste dabei Angst haben, etwas falsch zu machen.
Im Laufe des Workshops durften auch alle Instrumentenkombinationen miteinander musizieren. Es gab keine Besetzungsvorgaben. Philipp Ossanna gab nur die Rahmenbedingung vor, dass auf den Instrumenten ‚feinfühlig‘ und aufmerksam mit ‚Ohren und Augen‘ zu spielen sei.
Obwohl der Workshop 2 Stunden dauerte ‚verflog‘ die Zeit für meine Schüler:innen ‚wie im Nu‘, da sie so innig und konzentriert bei der Sache waren.
Nach dem „Reinschnuppern“ in das neue Unterrichtsfach „Freie Improvisation“ waren sich alle Schüler:innen darin einig:
Der Workshop hat Spaß gemacht und sie freuen sich auf eine Fortsetzung, um dadurch künftig noch sicherer und selbstbewusster ohne Noten und mit viel ‚Herzblut‘ Musik machen zu können.
Barbara Thöni